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Thema: Hannover: Flak-Batterien (Stadt/Umland)

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    Gast Avatar von niemandsland
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    Hannover: Flak-Batterien (Stadt/Umland)

    Während des Krieges, und hier insbesondere ab dem Zeitpunkt, wo die Luftangriffe der Alliierten kontinuierlich zunahmen, wurden ortsfeste Groß-Kampf-Batterien der mittelschweren und schweren FLAK in und um Hannover errichtet.

    Hiebei handelte es sich um mehrere ortsfeste FLAK-Stellungen, die zu einer großen Stellung mit Leitstand zusammen gefasst wurden.

    FLAK-GROSSKAMPFBATTERIEN

    Folgende Großbatterien der FLAK sind bereits bekannt:

    HANNOVER-STADT

    HANNOVER: BEMERODE ["Kronsberg"]
    HANNOVER: BOTHFELD [Vahrenheide]
    HANNOVER: BULT (ALTE BULT) ["Pferderennbahn"]
    HANNOVER: DÖHREN
    HANNOVER: GROSS BUCHHOLZ (Doppelbatterie)
    HANNOVER: KIRCHRODE
    HANNOVER: LIST
    HANNOVER: LINDEN -> LEINEHAFEN
    HANNOVER: LINDEN SÜD ("SCHÜTZENPLATZ")
    HANNOVER: MITTELFELD (HEUTE: MESSE)
    HANNOVER: NORDHAFEN [Stöcken]
    HANNOVER: SEELHORST
    HANNOVER: VAHRENWALD

    REGION/UMLAND

    ALTWARMBÜCHEN [wird oft als "Lahe" angegeben]
    AHLEM (Letter SÜD) ["MÖNCKEBERG"]
    AHLTEN (Doppelbatterie)
    AUF DER HORST
    BORNUM
    DEDENSEN
    ENGELBOSTEL
    GARBSEN ("Golfclub")
    GODSHORN
    HARENBERG (Hinter dem Sportplatz)
    HEMMINGEN/ARNUM (Im Sundern)
    LAATZEN (GRASDORF?)
    LANGENHAGEN
    LATHWEHREN
    LEHRTE
    KALTENWEIDE
    KLEIN KOLSHORN
    MEYENFELD
    MISBURG [WALD] + [BLAUER SEE]
    STELINGEN (zur Stadt Garbsen)
    VELBER (Zwischen Davenstedt/Badenstedt)
    WETTBERGEN (Doppelbatterie)

    Anmerkung:
    Die Kursiv markierten Einträge in dieser Auflistung findet man auch im Buch "Luftwaffen- und Marinehelfer im 2. Weltkrieg" (Flakhelfer) von Hans-Dietrich Nicolaisen als "bekannte Großbatterien" aufgeführt.

    Darüber hinaus hat es mittelschwere/schwere FLAK-Stellungen auch an anderen Stellen gegeben. Gerade in Misburg wurde mehrere FLAKSTELLUNGEN mehrfach bombadiert, und an anderer Stelle wieder neu aufgebaut.

    Dokumentiert habe ich bereits die FLAKSTELLUNG auf dem MÖNKEBERG (Hannover-Ahlem, heute: Letter-Süd) vorliegen. Hier existierte noch im Sommer 1943 eine schwere Stellung, verteilt über das (heute) gesamte bebaute Gelände. Am Ende des Krieges, am 9. Mai 1945 existierte nur noch eine sehr kleine Stellung.


    SONSTIGES...

    FLAKBEFEHLSSTÄNDE

    1. FLAK-HAUPTBEFEHLSSTAND HARENBERGER STRASSE (HEUTE: HEISTERBERGALLEE)
    2. BULT (NAHE KASERNENGELÄNDE MISBURGER DAMM)
    3. FLAK-Befehlsstand/Ausbildung Buchholz (Schierholzstraße)

    Soweit erstmal die bisherigen Informationen...

    QUELLEN:
    1. KARTE mit eingezeichneten FLAK-Stellungen, Militärstützpunkten, Rüstungsbetrieben + Luftschutzbunkern [ALS KOPIE IM ARCHIV DES VERFASSERS]
    2. zahlreiche Bücher: u.a. "5 Jahre im Hagel der Bomben", "Bomben auf Hannover", "Unter der Wolke des Todes leben...", "Bunkerwelten", "Hannover zwischen Null und Neubeginn", "Bomben auf Hannover 1943", u.a.
    3. zahlreiche Kopien aus Archiven, Bibliotheken, usw.
    4. zahlreiche Antworten in einschlägigen Foren, wie SDE, LS-B, LP, u.a.m.
    5. eigene Recherchen

    Überarbeitet:
    26.10.2005 Informationen aus dem Buch "Luftwaffen- und Marinehelfer im 2. Weltkrieg (Flakhelfer) von Hans-Dietrich Nicolaisen eingearbeitet.

    Anmerkung zu 2:
    Ausführliche Informationen zu den oben genannten Quellen (Punkt 2) findet man auch hier: meine Quellen

    Korrektur(en):
    08.10.2004 Kleinen Fehler durch Hinweis von "-mom-" behoben!

    Nachtrag:

    Versuch, das zweite Bild zu beschreiben... oder der Versuch als erwachsener Mensch "ich sehe was, was Du nicht siehst!" zu spielen!

    Ich habe als Quelle die z.T. sehr detailierten Zeichnungen aus dem zweiten Teil von "Hochseefestung" (Helgoland) von den Autoren Claude Fröhle und Jürgen Kühn genutzt.

    oben-links sehe ich erstmal 4 weiße Punkte, die ich als Splitterschutzzellen deuten würde, links daneben sehe ich etwas, was entweder ein Horchposten war (eigentlich zu nah an den Geschützen) und daher tippe ich auf Bodenverteidigung.

    Dann sehe ich sechs Geschütze; zwei (die äußeren) würde ich als größer deuten, daher gehe ich von 10.5er und die 4 mit gleichen Abstand waren laut Auskunft eines Zeitzeugen 8.8er Flakgeschütze. In der mitte befand sich der Leitstand, es soll sich dabei um einen Bunker gehandelt haben, der einigen Regelbauten ähnlich sah, die am Westwall entstanden sind.
    Rechts im Wald liegt eine Baracke. Hierzu hab ich unterschiedliche Informationen. Einmal soll es sich dabei um eine Baracke handeln, die als Unterbringung der Bedienmannschaft diente und zum andern um ein Lager für Flak.Munition.

    Soweit die Infos.. Skizze der Anlage folgt!

    *-* -26.10.2005- *-*
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