Elektrotechnik:

Hackethal Draht- und Kabelwerke A.-G., Langenhagen. Es ist das bedeutendste Werk der Metallverarbeitung am Brinker Hafen.. Das Unternehmen gehört zum Konzern der Gute-Hoffnungs-Hütte. (Beschäftigtenzahl 1939: 3000.) Das Werk liegt vor den Toren der Stadt Hannover, in unmittelbarem Nähe des Brinker Hafens am Mittellandkanal. Dieser Betrieb, der aus der im Jahre 1900 gegründeten Hackethal-Gesellschaft hervorgegangen ist, verdankt seine Entstehung und Entwicklung dem Telegraphendirektor a. D. Hackethal aus Hannover, dessen Patente die Grundlage bildeten. Die Produktion erstreckte sich vor allem auf den heute weitverbreiteten Hackethaldraht, einen zur Verlegung im Freien bestimmten isolierten Leitungsdraht von überaus hoher Wetter-, Rauch- und Säurebeständigkeit. Die Fabrikation beschränkte sich zunächst auf dieses Sondererzeugnis und wurde später durch umfangreiche Erweiterungen des Werkes ergänzt. Vor dem Kriege erstreckte sich die Produktion bereits auf isolierte Drähte und Drähte aller Art aus Aluminium, Kupfer und Bronze, auf Bleikabel für Stark- und Schwachstrom und auf Metallhalbfabrikate aus Aluminium, Kupfer und Bronze.

Fabrik für Elektrowärmegeräte Schott, Langenhagen. Der Betrieb stellt elektrische Hausgeräte, elektrische Industrieheizungen und Schalter her. Das Unternehmen hat in den Jahren 1923/25 seinen Standort von Plauen i. V. nach Langenhagen verlegt.

Widerstand G. m. b. H., Langenhagen. Tochtergesellschaft der Hackethal Draht- und Kabelwerke A.-G. für Elektrowärmetechnik.

Karl Gohde, Elektrogeräte, Wennigsen.
Quelle:
Titel: Der Landkreis Hannover, Handbuch für Verwaltung, Wirtschaft und Kultur.
Herausgeber: Akademie für Raumforschung und Landesplanung sowie Amt für Landeskunde
Verlag: Walter Dorn Verlag Bremen-Horn
Datum: Dezember 1948
Beitrag von htim