Stammlager...........: Konzentrationslager Neuengamme (bei Hamburg)
Außenlager............: Hannover - Langenhagen - Firma Brinker Eisenwerke

Firma/Auftraggeber.: Brinker Eisenwerke
Zeitraum...............: 02.10.1944 - 06.01.1945

Gefangene/Belegung: 500 Frauen

Arbeit/Produktion....: Flugzeugteilebau und Reparatur, Munitionsproduktion

Inhaftierte Nationen: Polen, Lettland, Litauen, sowie Deutschland ("politische Häftlinge").

Ende September/Anfang Oktober 1944 transportierte die SS 500 weibliche Häftlinge nach Hannover. Die Frauen wurden in zwei Abteilungen zur Arbeit in den Brinker Eisenwerken eingesetzt: Im Werk I produzierten sie Munition, im Werk II waren sie in der Produktion von Flugzeugteilen und der Reparatur von Flugzeugen tätig. Die Frauen kamen größtenteils aus Polen. Sie waren beim Warschauer Aufstand verhaftet und über das Durchgangslager Pruszków und das Konzentrationslager Stutthof nach Hannover deportiert worden.


Das Gelände der Brinker Eisenwerke war in den letzten Kriegsmonaten Ziel zahlreicher Bombenangriffe der Alliierten. Anfang Januar 1945 zerstörte ein solcher Angriff auch das Lager in Langenhagen, mindestens zwei Frauen kamen ums Leben. Die Häftlinge wurden daraufhin in das bereits bestehende Frauenaußenlager nach Hannover-Limmer verlegt.


Quelle: Homepage der Gedenkstätte Neuengamme, Stand: 2011
Weiter führende Informationen...

- Gedenkstätte Neuengamme :: KZ-Außenlager_Hannover-Langenhagen#Weblinks
- Wikipedia :: KZ-Außenlager_Hannover-Langenhagen